Passionszeit "backstage"

Nach dem der Anfang der Passionszeit in diesem Jahr ohnehin von Verzicht geprägt ist und an Ostern noch nicht die Überwindung von Corona gefeiert werden wird, wollen wir als Gemeinden die sieben Wochen bis Ostern nutzen, den Blick auf unsere Beziehung zu Gott und zu Jesus zu richten.

Dazu lassen wir uns von Bildern inspirieren, die für den "Ökumenischen Kreuzweg der Jugend" entstanden sind.

"Der Ökumenische Kreuzweg der Jugend schaut mit backstage hinter die Kulissen der Passion Jesu Christi, wie sie bei den Passionsspielen Oberammergau auf die Bühne
gebracht wird. Diese sind im Rahmen einer Pest-Pandemie entstanden und wollen bewegen – ähnlich wie dies im Lukasevangelium ausgedrückt wird: „Und alle, die zu diesem Schauspiel herbeigeströmt waren und sahen, was sich ereignet hatte, schlugen
sich an die Brust und gingen weg.“ (Lk 23,48)
backstage möchte ansprechen und durch seine Ästhetik und Sprache helfen, die eigene Haltung gegenüber Leiden, Tod und Auferstehung Jesu Christi zu finden. Die meisten Fotos stammen von Sebastian Schulte. Er ist Schüler, kommt aus Oberammergau und hätte in der letzten Saison einen Diener des Kaiphas gespielt. Er hat aufmerksam die Proben fotografiert.
Die Fotos zeigen Szenen der Proben. Sie fangen den Standpunkt auf der Bühne ein. So laden die Stationsbilder ein, eine eigene Position zu finden: wie nahe traue ich mich  ran? Muss ich die Perspektive wechseln? Halte ich aus, was ich sehe?"

(aus dem Materialheft des Jugendkreuzwegs)