Infotafel EmK Leingarten

Evangelisch-methodistische Kirche (EmK) in Leingarten

Vom Betsaal zum Gemeindezentrum

Die EmK entstand als „Erweckungsbewegung“ durch John Wesley im 18. Jahrh. in England.
Sie ist eine evangelische. Freikirche und verbindet persönlichen Glauben mit sozialem Engagement! Durch deutsche Auswanderer kam diese Bewegung nach Deutschland.
1851 war die erste methodistische Versammlung in Heilbronn – eine Versammlung im Freien!

Anfänge in Leingarten – Großgartach und Schluchtern

  • 1868: Gründung der Gemeinde in Großgartach –durch den Laien Christoph Betz aus Frankenbach – er ‚missionierte‘ in einer Schnapsbrennerei

  • 1869: Erste methodistische Versammlungen in einem Privathaus in der „Kappel“

  • 1869: Beginn einer Hausversammlung in Schluchtern (bis 1963 im Hause der Fam. Tränkle)

  • 1872: Errichtung eines Betsaales in der Kalten Gasse

1873 Sonntagschule mit über 45 Kindern

1874 Sonntagschule mit 100 Kindern
1875: „… Der Ruf nach einer Kappelle wurde immer lauter.“

1882: Zwei Familien Flinspach und Rieker verlassen wegen Anfeindungen
Großgartach

  • 1883: Kauf des jetzigen Grundstückes in der Brühlstraße

Geschichte der „Kapelle“ in der Brühlstraße – 1884 bis 1998

  • 1884: Grundsteinlegung und Bau einer kleinen Kappelle in der Brühlstraße – schuldenfrei!!.
    im Laufe der Jahre wurde die Kappelle 14x renoviert

  • 1885: Großbrand in Großgartach (Feuergasse) „Vor der Kappelle gebot Gott ein ‚Halt’“

  • 1886: Kauf eines Harmoniums

  • 1890: Chorgründung (Wilhelm Eberle), Erste Kindstaufe in der Kappelle

  • 1903: Bei einer Evangelisation brach eine „Erweckung“ aus – es gab 35 Gliederaufnahmen

  • 1908: Gründung eines „Jugendbundes“

  • 1912: Der Gastprediger Wobith predigte, als die Kanzel anfing, ganz sachte in die Tiefe zu sinken

  • 1922: Die Kappelle wurde zu klein. Deshalb wurde ein Anbau geplant und gebaut.
    “Die Gemeindeglieder haben immer reichlich gespendet“
    Zwanziger und Dreißiger: Große Sonntagschule, großer Jugendbund; methodistische Pfadfinder; „Feldzug gegen Alkoholmissbrauch mit – 40 Personen unterschreiben ein Gelübde;
    Esperanto-Kurse; Kalendermission (ca.330), Zeitschriftenmission (ca. 360 Friedensglocken);

  • 1934: Fünfzigjähriges Jubiläum der alten Kappelle
    Die Gemeindearbeit war während des Dritten Reiches und des Krieges sehr schwach“

  • 1950: Es begann wieder mit der Jugend- Kinder- und Jugendarbeit; ebenso später ein Blockföten- und Gitarrenchor

  • 1954: Umbau des kleinen Saales (Jugendraum, Küche – 600 freiwillige Arbeitsstunden)

  • 1959: Außenrenovierung der Kappelle – von März bis Juli

  • 1959: Jungschar und Mädchenjungschar werden gegründet – viele Jahre gute Arbeit

  • 1963: Gutbesuchte Gottesdienste: 65 – 70; schlecht besuchte Gottesdienste 40 – 45

  • 1968: Umbau der Kappelle – mit 2757 freiwilligen Arbeitsstunden von 46 Menschen

  • 1970: Jahrzehntelange qualitativ hochwertige Chorarbeit – viele Konzerte und Auftritte

Gemeindezentrum in der Brühlstraße

  • 1998: Erstellen eines Raumkonzeptes – alles kommt auf den Prüfstand. Die Gemeinde und die Gremien entscheiden sich für ein neues Gemeindezentrum am alten Platz.

  • 2002: Im März letzter Gottesdienst in der Kappelle – Abriss der alten Kappelle.

  • 2003: Einweihung des Gemeindezentrums am 6. Juli; Tag der offenen Tür am 20. Juli

  • 2008/09: Konzeption und Umsetzung „Glauben leben als gastfreundliche Gemeinde“

  • Seit 2019 Ein „grünes Gockelteam“ arbeitet an einem zertifizierten Umweltkonzept

  • 2021 erfolgte die Zertifizierung für umweltgerechtes Handeln nach EMAS