Der grüne Gockel

auf dem Weg zum Umweltzertifikat

Der Grüne Gockel kräht

und will uns alle wachrütteln!

Jetzt wird’s ernst. - Die Schöpfungsleitlinien sind auf der Homepage (s.u.). Da liegen sie gut, doch sie wollen gelesen werden, denn sie sind die Grundlage für das, was jetzt kommt.
Der Gockel hat viele gute Ideen für uns ALLE!

Diesmal geht’s ums Thema Kerzen. Anregungen vom Grünen Gockel:

  • Wir mögen so gerne das schöne Kerzenlicht. Doch das hat auch Schattenseiten. Teelichter sind oft in Aluschalen und zudem aus Paraffin, das aus Erdöl gewonnen wird.
    Alternativ gibt es Teelichter ohne Alu, die in Glasschälchen gesetzt werden können.
  • Statt Paraffin gibt es pflanzliches Stearin, das auf Palmölbasis ist. Auch hier sollte auf die Herstellung geachtet werden.
    Bienenwachs ist eine wohlriechende Alternative, allerdings auch kostspieliger.
  • Wer kreativ ist, kann selbst Schwimmkerzen herstellen: Eine Schale oder ein Gefäß nehmen, etwas Wasser rein und dann Öl drauf. Nun muss der Docht nur irgendwie ander Oberfläche gehalten werden. Zum Beispiel mit einem leichten Metallstück oder wenn ein Schraubglas genommen wird, ein Loch in den Deckel machen und da den Docht durchführen.

Der grüne Gockel ist ein einfallsreicher Typ und freut sich immer besonders, wenn Ihr
ihm was verratet, was Ihr Euch so ausgedacht habt.

Schöpfungsleitlinien

des EmK-Gemeindezentrums Leingarten

Wir haben uns als Gemeinde der Evangelisch-methodistischen Kirche in Leingarten entschlossen, das Umweltmanagementsystem für Kirchengemeinden „Grüner Gockel“ einzuführen. Wir tun dies aus christlicher Verantwortung für Gottes gute Schöpfung und um unser Gebäude sowie die Gemeindearbeit nachhaltiger zu gestalten. Wir wollen uns kontinuierlich verbessern.

Wir sind der Überzeugung, dass christlicher Glaube und Nachhaltigkeit sowie "Schöpfung bewahren" zusammen gehören. Wir erkennen zunehmend, dass für Gott – und damit auch für uns – die gesamte Schöpfung wichtig ist!

  • Der Mensch hat seinen Platz innerhalb und nicht außerhalb der Natur
    Wir als Menschen bewegen uns innerhalb ökologischer Gesetzmäßigkeiten und wurden in ein System von Lebensräumen hineingestellt. Wir möchten deshalb ein nachhaltiges, zukunftsfähiges Wirtschaften möglichst gut realisieren.
  • Die Natur besitzt als „Schöpfung“ einen eigenen, von Gott gegeben Wert
    Diesen Wert, diese Schöpfung, gilt es zu schützen. Natur (inklusive Pflanzen und Tiere) ist um Gottes Willen schützenswert, weil eine Beziehung zwischen der Natur und Gott, dem Schöpfer, besteht.
  • Schöpfung bewahren ist Bestandteil des Glaubens
    Wesensmerkmale christlichen Glaubens sind Versöhnung, Liebe, Heil und echtes Leben als das Gegenteil von Tod und Zerstörung. Deshalb sind wir als Christen besonders sensibel gegenüber dem Leiden der Natur und der Zerstörung ganzer Arten - zumal die Natur unsere eigene Lebensgrundlage darstellt. Daher versuchen wir, bei allen Vorhaben unsere Umwelt möglichst wenig zu belasten.
  • Umweltschutz und Nachhaltigkeit als zeichenhaftes Handeln
    Gottes Ziel ist eine Welt, in der nach dem Zeugnis der Schrift Gerechtigkeit, Frieden und Integrität der Schöpfung Ziel für Zukunft und Gegenwart ist. Bei unserem Handeln geht es deshalb auch darum, Zeichen zu setzen bzw. durch unser Handeln das Ziel Gottes zeichenhaft aufleuchten zu lassen – auch im Hier und Heute.

Selbstverpflichtungen

In unserem Gemeindeleben und den damit verbundenen Aktivitäten möchten wir ganz konkret folgende Selbstverpflichtungen möglichst gut einhalten:

  • Wir wollen sorgsam mit Ressourcen umgehen, indem wir unseren Energie-, Wasser- und Materialverbrauch reduzieren.
  • Wir wollen das Müllaufkommen minimieren und auf Recycling achten. Bei allen Vorhaben suchen wir Wege, die die Umwelt am wenigsten belasten.
  • Wir kaufen umweltbewusst ein und fördern den fairen Handel. Regionale Produkte und die Interessen von Menschen in benachteiligten Teilen der Welt sind uns wichtig. Wir achten auf die Ökobilanz, d.h. Herstellung und Transport von Produkten. Mit unserem Kaufverhalten fördern wir nachhaltiges Wirtschaften.
  • Wir nutzen umweltfreundliche Verkehrsmittel.
  • Bei Haus- und Gartengestaltung des Gemeindezentrums achten wir auf Biodiversität.
  • Wir möchten möglichst viele Menschen innerhalb und außerhalb unserer Gemeinde motivieren, sich diesen Selbstverpflichtungen aus Überzeugung anzuschließen.
  • Wir werden unsere Aktivitäten transparent und öffentlich machen – intern und extern. Unsere Erfahrungen möchten wir teilen und sind bereit, uns weiterzubilden
  • Wir werden uns ständig in unserem Verhalten und Handeln um Verbesserungen bemühen und dabei die gültigen Umweltgesetze und Vorschriften einhalten.

Beschluss vom Januar 2019 vom Gockel-Umweltteam und Gemeindevorstand der EmK Leingarten